Radtour „Schwammstadt“

Radtour „Schwammstadt“

Ein voller Erfolg trotz sommerlicher Hitze

Am vergangenen Donnerstag (25. Juni 2026) lud der Treffpunkt Architektur Unterfranken der Bayerischen Architektenkammer zu einer ganz besonderen Exkursion per Rad ein. Im Fokus stand das zukunftsweisende und hochaktuelle Konzept der „Schwammstadt“.

Obwohl das Thermometer in Würzburg an diesem Tag sommerlich hohe Temperaturen anzeigte, war das Interesse von Kolleginnen, Kollegen und Architekturbegeisterten überwältigend hoch. Die Resonanz hat uns sehr gefreut und zeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung mit klimaresilienter Stadt- und Freiraumplanung in unserer Region ist.

An konkreten Beispielen im Würzburger Stadtgebiet wurde anschaulich vermittelt, wie das Prinzip der Schwammstadt – das lokale Speichern und Verdunsten von Regenwasser zur Kühlung des urbanen Raums – praktisch umgesetzt werden kann. Die fundierten und interessanten Beiträge der Vortragenden an den einzelnen Stationen gaben wertvolle fachliche Einblicke und regten zu tiefgehenden Diskussionen über die Herausforderungen des städtischen Bauens in Zeiten des Klimawandels an.

Nach einer fachlich intensiven und sportlichen Tour fand der Nachmittag ab 18:00 Uhr einen wunderbaren Ausklang im Biergarten „Goldene Gans“ an der Leonhard-Frank-Promenade. Bei kühlen Erfrischungen und einer wohlverdienten Stärkung bot sich ausreichend Gelegenheit, die Eindrücke Revue passieren zu lassen. In entspannter Atmosphäre wurden noch lange interessante Gespräche geführt, Kontakte geknüpft und gefestigt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Referentinnen und Referenten für die inspirierenden Beiträge sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die diese Tour trotz der Hitze zu einem so lebendigen Event gemacht haben!

Erfolgreiche Regionalversammlung und Beiratswahl des Treffpunkts Architektur Unterfranken

Netzwerken ohne Projektstress, aktuelle Themen der Zeit im Fokus und ein Generationenwechsel im Beirat:
Bei der Regionalversammlung des Treffpunkts Architektur Unterfranken im Büro Hetterich in Würzburg wurden die Weichen für die kommenden fünf Jahre gestellt. Neben dem Bericht über vergangene Highlights stand die Neuwahl des Beirats im Mittelpunkt.

Alle fünf Jahre wählen die Kammermitglieder der Region ihre Vertretung für den Beirat des Treffpunkts Architektur. Die Regionalversammlung bietet traditionell nicht nur den Raum für den Wahlakt, sondern ist vor allem ein Forum für den kollegialen Austausch und ein Rückblick auf eine lebendige, baukulturelle Arbeit in der Region.

Ein emotionaler Höhepunkt der diesjährigen Versammlung war die Verabschiedung der langjährigen Beiratssprecherin Katrin Hansmann. Nach rund 15 Jahren engagierter ehrenamtlicher Tätigkeit für den Treffpunkt stellte sie sich nicht mehr zur Wiederwahl und übergab den Stab an die nächste Generation. In ihrem Grußwort betonte sie, was diese Arbeit für sie so besonders gemacht hat:

„Es war eine Bereicherung und Freude, mal ohne Projektstress, Termindruck, kritische Auseinandersetzung und Konkurrenzdenken miteinander über den Tellerrand zu blicken. Es war immer großartig in unserem unterfränkischen Beiratsteam, Ideen zur Förderung des eigenen Berufsstands und zur Darstellung der für uns und die Region wichtigen Themen zu entwickeln.“

Der Rückblick auf die abgelaufene Wahlperiode zeigte eindrucksvoll, wie viel der Treffpunkt bewegt: Von den beliebten Exkursionen unter dem Motto „Treffpunkt on Tour“ (zuletzt zu den Themen Schwammstadt und Innenstadtentwicklung) über hochkarätige Podiumsdiskussionen zum zirkulären Bauen bis hin zu Ausstellungen und dem legendären jährlichen Sommerfest, das sich längst zu einer regionalen Großveranstaltung mit über 100 Gästen entwickelt hat. All diese Formate zeigen: Der Treffpunkt verwaltet nicht nur Bauroutine, sondern initiiert aktiv Baukultur und Identität in der Region.

Mit der erfolgreichen Wahl ist der Grundstein für die nächsten fünf Jahre gelegt. Der neu gewählte Beirat, der aus neun Personen besteht, muss noch vom Vorstand der Bayerischen Architektenkammer offiziell berufen werden. Die Mischung aus erfahrenen und neuen, jungen Impulsgebern verspricht, dass der Treffpunkt auch in Zukunft ein starkes Diskussionsforum und Netzwerk für Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen, Stadtplaner:innen und Innenarchitekt:innen in Unterfranken bleibt.

Ein herzlicher Dank gilt dem bisherigen Beiratsteam für die großartige Arbeit sowie allen Mitgliedern, die durch ihre Stimme die regionale Berufspolitik stärken!

Treffpunkt on Tour 2026 – Volkach & Sommerach

Treffpunkt on Tour 2026 – Volkach & Sommerach

Am Donnerstag, den 21. Mai 2026 war der Treffpunkt Architektur Unterfranken „on Tour“ an der Mainschleife. Dem Aufruf des Beirates zur gemeinsamen Besichtigung kleiner und größerer Realisierungen lokaler Planungsbüros waren ca. 40 KollegInnen aller Altersgruppen und Fachrichtungen gefolgt.

Erster Halt des Nachmittagsausfluges war das Freibad Volkach. Zwei Tage bevor das neue Freibad der Öffentlichkeit zugänglich wurde, führte uns Stefan Schrauth, Projektleiter und Partner des Architekturbüros Jäcklein, über das fast fertiggestellte Gelände. Er berichtete neben den Entwurfs- und Konstruktionsgedanken unter anderem über die örtlichen Zwänge, wie die Lage im Hochwassergebiet und die technischen Herausforderungen, wie die Schaffung von möglichst viel Dachfläche, um diese mit Solarthermie und Photovoltaik belegen zu können. Das Freibad wird ausschließlich mit regenerativen Energien betrieben. Ergänzend brachte sich Herr André Brezina, Volkacher Bauamtsleiter, ein und berichtete über Anekdoten des Bauvorhabens aus behördlichen Zwängen und interessanten Randnotizen aus den Bereichen Technik und Beckenbau, welche der Sonderaufgabe Schwimmbadbau zuzuschreiben sind.

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Am frühen Abend folgte der zweite Halt in Sommerach, wo uns Elisabeth Drescher, 1. Bürgermeisterin, empfing und gemeinsam mit Thomas Wirth und Ralph Schäffner, Geschäftsführer des Planungsbüros arc.grün, im Rahmen eines Ortsspazierganges einige Realisierungen in der Freiraumplanung erläuterten. So sahen wir einen Parkplatz im Prinzip der Schwammstadt, eine Friedhofseinfassung  welche aus Stampfbeton errichtet wurde und bekamen Einblicke in die Geschichte des Ortes und dessen zukünftige Entwicklungsschritte sowie ein ungewöhnliches Verkehrskonzept.

Ebenfalls in Sommerach führte uns Steffen Rothenhöfer, Partner des Büros Grellmann Architekten BDA, über das Quartier Winzerstraße. Nach gewonnenem Wettbewerb entwickelte das Würzburger Büro das Quartier in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde – nach dem Prinzip: Innen vor Außen. Bereits im vergangenen Jahr wurden hier acht verschiedenartige Wohneinheiten für ein möglichst breites Spektrum an NutzerInnen fertiggestellt. Ergänzt wird das Quartier durch ein Haus der Begegnung. Diese denkmalgerechte Sanierung wird das Quartier sowohl baulich als auch inhaltlich zur Straße hin mit Begegnungsräumen und Coworking-Räumen abschließen.

Der gelungene Nachmittag fand seinen abendlichen Ausklang bei fränkischen Leckereien und geselligem Austausch. Der Treffpunkt Architektur Unterfranken dankt allen genannten und nicht genannten Personen, die diesen Nachmittag möglich gemacht haben

Vernissage der bdia Handbuchausstellung „Best of“ 2025/26

Vernissage der bdia Handbuchausstellung „Best of“ 2025/26

Der Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten (bdia) lud am 27. Februar 2026 mit dem Treffpunkt Architektur Unterfranken der Bayerischen Architektenkammer zur Ausstellungseröffnung der “Best of“ Handbuchausstellung 2025/26 in das Beratungscenter der
Sparkasse Mainfranken Würzburg ein.

Die Ausstellung präsentiert auf großformatigen Bannern ausgewählte Innenarchitektur-Projekte des vergangenen Jahres. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßten am Freitag Shakib Ahmed, Vorstandsmitglied der Sparkasse, und der Würzburger Innenarchitekt und Organisator der Ausstellung Thomas Bieber (Innenarchitekturbüro tbia).

Thomas Bieber fokussierte sich in seinem Grußwort auf das diesjährige Thema des Handbuchs „UmBauwende“ sowie auf die Funktion und ureigenste Aufgabe von Innenarchitektur: das Bauen im Bestand.
Im Anschluss stellte Innenarchitektin Prisca Wolters (Innenarchitekturbüro tbia) ihr Projekt „Spiel hoch 3“ vor, das im Handbuch auf der Longlist veröffentlicht wurde. Sie führte anhand von Fotos durch das gesamte Projekt und stellte insbesondere die Komplexität des
Bauens im Bestand heraus: statische Machbarkeit, Materialeinbringung sowie ein Entwurfs- und Nutzungskonzept für begrenzte Räumlichkeiten in einem bewohnten Objekt.

Die Ausstellung mit einer Vielzahl an einzigartigen Projekten wurde in individueller Atmosphäre, zusammen mit anregenden Gesprächen, fränkischem Wein und einem großzügigen Buffet, ein Genuss für alle Besucherinnen und Besucher.
 Illustriert werden die vielfältigen Projekte mittels hochwertigen Farbfotografien und informativen Texten.

Besucherinnen und Besucher können die Ausstellung im Beratungscenter der Sparkasse Mainfranken Würzburg in der Hofstraße 9 noch bis zum 12.03.2026 besichtigen. Mo-Fr 9-17 Uhr.

Das Handbuch zur Ausstellung ist im Buchhandel erhältlich.

Info: tbia – Thomas Bieber InnenArchitekten, Bergmeistergasse 6a, 97070 Würzburg, 0931-3536773

„Gedanken über die Kunst des Umbaus“

„Gedanken über die Kunst des Umbaus“

Eine Lesung von Wilhelm Huber, Architekt, Stadtplaner BDA

Erfolgreiche Buchlesung: Die Kunst des Umbaus im Fokus

Der Treffpunkt Architektur Unterfranken freut sich über eine sehr gut besuchte Lesung mit dem Architekten Wilhelm Huber. Unter dem Titel „Gedanken über die Kunst des Umbaus“ entfachte der Autor eine Diskussion über den respektvollen Umgang mit unserer gebauten Umwelt. Die Verknüpfung von theoretischen Ansätzen aus der Praxis im Diözesan- und Universitätsbauamt Eichstätt mit aktuellen Themen wie Ökologie und Gebäudereparatur traf sichtlich den Nerv der Zeit. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für das große Interesse und den bereichernden Austausch sowie bei der Buchahnlung Neuer Weg in der Sanderstraße.